WeWork erhält weitere $260 Millionen

WeWork Tapete

Der Co-working und Büroraumvermieter WeWork hat in einer weiteren Investmentrunde 260 Millionen Dollar aufgestellt. Damit hat das Unternehmen bereits 690 Millionen erreicht beieiner Bewertung von 16,9 Milliarden Dollar.

WeWork bietet Büros, Schreibtische und virtuelle Büros in über 200 Städten weltweit an. Das Angebot wird dabei von Start-ups und Kleinfirmen genutzt, die ihr eigenes Büro haben aber doch in eine Gemeinschaft eingebettet sein wollen. Alleine in San Francisco betreibt WeWork drei Niederlassungen, die oft mehrere Stockwerke oder sogar das ganze Gebäude komplett für sich beanspruchen.

Hier sind ein paar Eindrücke von WeWork-Räumlichkeiten in San Francisco.

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Fallstudie: Als Kodak das Momentum endgültig verlor

Für viele Jahrzehnte war der Kodak Moment synonym mit Erinnerungen festhalten. Augenblicke au Film zu bannen und für die Ewigkeit auf Filmpapier zu drucken ist für jeden der noch eine Schuhschachtel mit Fotos sein Eigen nennt greifbar. Doch den Kodak Moment gibt es nicht mehr, und Kodak auch nicht – zumindest nicht in der Form wie wir das Unternehmen kannten.

In einem Beitrag auf Harvard Business Review gibt Scott Anthony eine gute Einsicht wie es zum Niedergang von Kodak kam. Es war nicht nur ein Moment, der Kodak zu Fall brachte, sondern eine Reihe von kleinen Änderungen in der Technologie, dem Markt, dem Geschäftsmodell unterstützt von zu langsamen oder zu schnellen und teilweise auch falschen Reaktionen des Kodakmanagements. Es konnte sich niemand vorstellen, dass die Menschen Fotos nicht mehr ausdrucken, sondern digital ansehen würden. Das ganze Kodakgeschäftsmodell war darauf ausgerichtet Filmpapier zu verkaufen.

Dabei war Kodak seiner Zeit voraus. Steve Sasson, 1975 ein junger Kodakingenieur, bastelte die erste Digitalkamera. Aus nicht mehr als einem Kassettenrekorder, einer Festplatte, Computer und einem Objektiv baute er ein klobig aussehendes Gerät. Und praktisch war es auch nicht. Zwanzig Sekunden benötigte eine Aufnahme, sehr niedrig war die Qualität des Bildes, und das Betrachten am Fernsehschirm machte das Bild auch nicht besser. Heute steht der Prototyp im Smithsonian Museum.

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Clayton Christensens drei Arten von Innovation

In seinem mittlerweile als Innovationsbibel gehandelten Buch The Innovators Dilemma hat Harvard-Professor Clayton Christensen in den 1990er Jahren zum ersten Mal die Gründe analysiert, warum etablierte Unternehmen Innovationskraft verlieren und von Neueinsteigern überrumpelt werden. Tatsächlich stellte er fest, dass zwischen 50 und 80 Prozent der führenden Unternehmen einer Generation in der einer Disruption folgenden Generation nicht mehr unter den Top 10 Unternehmen sind.

Arbeitsplatzverluste in einer Wirtschaftskrise
Arbeitsplatzgewinne nach einer Wirtschaftskrise

Seine jüngsten Forschungen haben Clayton Christensens Fokus auf Wirtschaftskrisen und Arbeitsplatzverluste gebracht. Dabei studierte er die zehn vergangenen Wirtschaftskrisen beginnend beim Jahr 1948 bis zur letzten 2008 und wie lange es dauert bis die Wirtschaftskennzahlen und Beschäftigtenzahlen wieder auf dem Niveau vor der Krise sind. Die Arbeitsplatzverluste der sieben Wirtschaftskrisen von 1948 bis 1981 brauchten im Durchschnitt sechs Monate um wieder wett gemacht zu werden. Das heißt nach einem halben Jahr befanden sich die Beschäftigungszahlen wieder auf dem Niveau vor der Wirtschaftskrise.

Das änderte sich aber ab 1990. In dieser Wirtschaftskrise dauerte es 15 Monate um auf denselben Stand der Beschäftigung zurückzukehren. 2001 waren es dann schon 39 Monate. Und als er im Jahr 2013 den Vortrag hielt der im Video unten festgehalten ist, waren bereits fast 70 Monate seit dem Beginn der Wirtschaftskrise von 2008 vergangenen, ohne dass die Beschäftigtenzahlen den Vorkrisenstand erreicht hatten.

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SpaceX: Wie ist das nun mit Sex im Weltraum?

Jetzt nachdem Elon Musk, CEO von SpaceX und von Tesla, seine Pläne zur Besiedelung des Mars näher ausgeführt hat, stellt sich für uns die Frage, wie das nun mit der wichtigsten Nebensache der Welt auf einer monatelangen Reise eigentlich funktionieren soll. Nicht, dass wir damit vor einem superdringlichen Problem stehen, sind doch die ersten Marsflüge erst in einem Jahrzehnt realistisch und selbst da müssen noch viele Hindernisse gelöst werden.

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“Sie sind arbeitswillig, aber es wird einfach keine Arbeit geben”

Google, Facebook, Smartphone, Computer, Kickstarter. Das Silicon Valley ist zuverlässig darin, uns neue Technologien zu geben, ohne die wir uns das Leben wenig später kaum mehr vorstellen können. Hard- und Software, die in dieser innovativsten Region konzipiert wurden, bestimmen wie wir kommunizieren, einkaufen, Informationen abrufen und konsumieren . Das Silicon Valley schuf ganze Industrien. Und die machten neue Berufsbilder erforderlich. Gleichzeitig aber nimmt das Silicon Valley. Nicht nur unser Geld, sondern auch Arbeitsplätze. Technologische Änderungen führen immer zu Änderungen am Arbeitsmarkt. Uber bedroht Taxifahrer, Airbnb die Tourismusbranche, Kickstarter, Square und Bitcoin die Finanzdienstleister. Klar, solche Änderungen hat es immer gegeben.

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Best of Scheiße: Wie deutsche Hersteller und Politiker die Zukunft ihrer Autoindustrie zerstören

Ein Jahr ist es nun her, dass Volkswagen zugeben musste, Betrugssoftware in Millionen an Dieselfahrzeuge eingebaut zu haben. In der Liste der Sünder tauchen immer mehr Hersteller auf, zuletzt musste der Audi-Entwicklungschef gehen, nachdem interne Emails den Betrug auch bei der VW-Tochter enthüllten.

Seit einem Jahr sollte es klar sein, dass die Zukunft des Dieselmotors ein Ende erreicht hat. Dass Diesel maßgeblich zu den Schadstoffproblemen von Städten beiträgt und obwohl das allen spätestens seit der Aufdeckung des Abgasskandals klar sein sollte, trotzdem nach wie vor subventioniert wird. Dass genau das Festhalten an einer Technologie am Ende ihres Lebenszyklus deutsche Hersteller zu Nachzüglern bei Elektromobilität macht. Nicht die deutschen Hersteller sind voran, sie sind hinten nach und müssen zusehen wie neue Unternehmen aus USA und China unter sich den Markt aufteilen. Selbst die Deutsche Post macht ihnen vor, wie man Elektroautos baut.

Best-of-Scheiße-Listen

Und trotzdem will man es in den Führungsetagen nicht kapieren und wahr haben. So postete Thomas Sedran, seines Zeichens Head of Corporate Strategy by Volkswagen, auf dem sozialen Netzwerk LinkedIn stolz einen Bericht des Handelsblatts mit der Schlagzeile „Ausgerechnet VW liefert die saubersten Diesel“ eine Rangliste von aktuell verkauften Dieselmodellen verschiedener Hersteller und wie hoch sie durchschnittlich die Stickoxid-Grenzwerte überschreiten.

Making progress

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Google Auto in schweren Unfall verwickelt

Eines von Googles selbstfahrenden Autoprototypen wurde diesen Freitag in einen schweren Unfall verwickelt. An der Kreuzung West El Camino Real aund Calderon Avenue in Mountain View in Kalifornien wurde das Fahrzeug von einem Transporter an der Beifahrertür beschädigt. Laut ersten Meldungen wurde niemand verletzt, beide Fahrzeuge mussten aber abgeschleppt werden.

Gemäß dem Unfallhergang liegt die Schuld beim von einem menschlichen Fahrer gelenkten Transporter, der das Rotlicht überfahren hat. Laut Google dauerte die Rotphase für den Gegenverkehr bereits sechs Sekunden lang, als der Transport das Rotlicht missachtete und in das auf der Kreuzung befindliche Google Fahrzeug krachte.

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Uber startet autonomen Fahrdienst in Pittsburgh [VIDEOS]

Ab sofort fahren in der amerikanischen Stahlstadt Pittsburgh autonome Uber. Schon vor einigen Tagen waren die ersten der einhundert bestellten und mit Selbstfahrtechnologie ausgestatteten Volvo XC90 ausgeliefert worden, aber seit heute sind einige der autonomen Ford Fusion auf den Straßen Pittsburghs und können von Uber-Passagieren benutzt werden.

Zwar beschränkt sich die Gegend noch um das 31 Quadratkilometer große Stadtzentrum, dieses soll aber bald ausgedehnt werden, sobald von anderen Stadtteile hochpräzise Straßenkarten von Uber-Ingenieuren erstellt worden sind. Auch sitzen hinter dem Lenkrad nach wie vor Uber-Ingenieure, die im Notfall eingreifen sollen. Im Wesentlichen übernimmt das Fahrzeug aber selbständig die Steuerung. Vom Passagier kommt als Eingabe das gewünschte Ziel.

Uber veröffentlichte dazu ein Video das uns einen ersten Einblick gibt:

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Silicon Valleys Antikes Vibratormuseum

In einem Hinterzimmer eines Sexartikelgeschäfts liegt auf der Polk-Street in San Francisco ein Schatz an merkwürdigen Maschinen. Nicht unweit vom österreichischen Wirtshaus Leopold’s liegt Good Vibrations, das Silicon-Valley-Bewohnern ein Inbegriff ist, besteht das Leben doch aus mehr als nur Technologie und dem Eine-Delle-ins-Universum-machen.

Das ausreichend beleuchtet Hinterzimmer offenbart ein Sammlung an Vibratoren aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die weniger jugendgefährdend ist als gedacht, sind doch die meisten der Exponate für weniger lusterregende Körperstellen gedacht. Vom Haarmassierer zur Rückenmassagegerät sieht das meiste ziemlich harmlos aus, wären da nicht die abenteuerlich zumutenden Apparaturen und Designs. Man fragt sich ob nicht alleine der Anblick der Geräte zur Verspannung führte und diese erst die Verspannung hervorriefen?

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Die selbstfahrenden Ubers sind hier

Der letzte Führerscheinneuling kommt rascher als man denkt. Rief mein Beitrag auf TechCrunch (und hier auf Deutsch) vor zwei Monaten noch ungläubiges Staunen und Reaktionen wie „nicht solange ich lebe“ hervor – und das trotz all der angeführten Fakten die mir bei der Recherche zu meinem kommenden Buch Der letzte Führerscheinneuling untergekommen sind – so werden selbst diese Szenarien von der Wirklichkeit überholt und kommen schneller im Alltag an als erwartet.

In dieser Woche überschlugen sich nämlich die Ereignisse und Meldungen zu selbstfahrenden Fahrzeugen. Am Dienstag kündigte Ford-CEO Mark Fields bei einem Besuch in Palo Alto für 2021 selbstfahrende Autos an. Und nicht nur selbstfahrende Fahrzeuge. Als erster der großen OEMs sollen bei den Ford-Fahrzeugen keine Lenkräder und Pedale drin sein. Das ist eine radikale Ankündigung und unterscheidet sich von deutschen Herstellern, die zwar auch Selbstfahr-Initiativen haben, aber noch nicht vom Lenkrad los wollen.

Kaum war diese Meldung verdaut schlägt Uber mit gleich zwei Ankündigungen zu. Zuerst kündigt man die Akquisition des gerade erst aus dem Stealth-Mode gekommenen und auf selbstfahrende LKWs spezialisierten Google-Spinoff Ot.to an (hier ein Video eines Ot.to-LKWs in freier Wildbahn in Palo Alto). Die Otto-Technologie soll übernommen und integriert werden und der Ot.to-CEO die gesamte Selbstfahrinitiative bei Uber leiten. Der Kauf des gerade mal ein paar Monate alten Start-ups soll um kolportierte 680 Millionen Dollar vor sich gegangen sein. Bei weniger als 100 Mitarbeitern und einem bisher aus Eigenmitteln finanzierten Start-up bedeutet das 7,5 Millionen pro Kopf und Nase.

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