Kassandra oder Die Zukunft ist weiblich

Handleser, Priesterinnen und Hexen werden seit Jahrtausenden mit Vorhersagen und Weissagungen verbunden. Während Handleser, Hexen oder Teesudlesern wenig soziale Achtung erhalten, standen jungfräuliche Priesterinnen wie beispielsweise im Orakel von Delphi hoch im Ansehen. Könige und Heerführer nahmen beschwerliche Anreisen auf sich um zu erfahren, ob ihnen die Gunst der Götter geneigt war bei bevorstehenden politischen und militärischen Aufgaben.

Eine schöne Tochter des trojanischen Königs Priamos und seiner Frau Hekabe erweckte die Aufmerksamkeit der Götter. Sie besaß die Gabe die Zukunft vorhersagen zu können. Bereits damals dachte sich so manch Mächtiger nicht viel dabei, Frauen sexuell zu belästigen. Niemand geringerer als Apollon, der Gott der Musik und Kunst, machte sich an die Prinzessin ran. Als sie sich aber seinen Avancen verweigerte, verfluchte er sie. Weder ihr noch ihren Nachkommen sollten von nun an die Vorhersagen geglaubt werden. Ihr Name wurde zum Synonym für Warnungen denen kein Glaube geschenkt wurde und später als Tragödie doch die Menschen ereilte. Der Name der verfluchten Prinzessin war Kassandra.

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Ignorierte Kassandra

Dieser Name blieb bis in die Gegenwart an den Experten hängen, die aufrüttelnde Trends oder eine gefährliche Zukunft erkennen und andere davor zu warnen versuchen. Kassandrarufe stellen eine ganze Kategorie an Vorhersagen dar. Weiterlesen Kassandra oder Die Zukunft ist weiblich

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