Eugene Kleiner: Die österreichischen Wurzeln des Silicon Valley

Wann genau das Silicon Valley seinen Anfang nahm, ist Gegenstand vieler Diskussionen. Manche setzen es an mit dem Beginn des Goldrausch 1848, als ein kleines Kaff namens San Francisco von knapp 1.000 Einwohnern in wenigen Jahren auf 70.000 anschwoll, nur weil auf der Ranch des Schweizer Einwanderers Johann August Sutter ein Goldnugget gefunden worden war.

Andere setzen es an mit der Gründung der Stanford Universität 1891 (die übrigens das deutsche Motto „Die Luft der Freiheit weht“ hat), der Ansiedlung des US Militärs auf dem Moffett Federal Airfield, der Gründung von Hewlett Packard 1931 oder mit dem Ausstieg der Acht Verräter von Shockley Semiconductor Laboratory, die dann Fairchild Semiconductor gründeten.

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Die Acht Verräter: Robert Noyce, rechts, mit Eugene Kleiner, Julius Blank, Gordon Moore, Sheldon Roberts, Jay Last, Jean Hoerni und Victor Grinich

Zu den Verräterischen Acht zählte auch der 1923 in Wien geborene Eugene Kleiner. Er musste 1938 mit seiner Familie aus Österreich vor den Nazis flüchten, und kam zwei Jahre später in New York an. Nach seinem Militärdienst in der US Armee, studierte er an der Polytechnic University of New York und der New York University, an denen er seine Abschlüsse in Maschinenbau und Industrietechnik machte. Weiterlesen Eugene Kleiner: Die österreichischen Wurzeln des Silicon Valley

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WeWork erhält weitere $260 Millionen

WeWork Tapete

Der Co-working und Büroraumvermieter WeWork hat in einer weiteren Investmentrunde 260 Millionen Dollar aufgestellt. Damit hat das Unternehmen bereits 690 Millionen erreicht beieiner Bewertung von 16,9 Milliarden Dollar.

WeWork bietet Büros, Schreibtische und virtuelle Büros in über 200 Städten weltweit an. Das Angebot wird dabei von Start-ups und Kleinfirmen genutzt, die ihr eigenes Büro haben aber doch in eine Gemeinschaft eingebettet sein wollen. Alleine in San Francisco betreibt WeWork drei Niederlassungen, die oft mehrere Stockwerke oder sogar das ganze Gebäude komplett für sich beanspruchen.

Hier sind ein paar Eindrücke von WeWork-Räumlichkeiten in San Francisco.

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Clayton Christensens drei Arten von Innovation

In seinem mittlerweile als Innovationsbibel gehandelten Buch The Innovators Dilemma hat Harvard-Professor Clayton Christensen in den 1990er Jahren zum ersten Mal die Gründe analysiert, warum etablierte Unternehmen Innovationskraft verlieren und von Neueinsteigern überrumpelt werden. Tatsächlich stellte er fest, dass zwischen 50 und 80 Prozent der führenden Unternehmen einer Generation in der einer Disruption folgenden Generation nicht mehr unter den Top 10 Unternehmen sind.

Arbeitsplatzverluste in einer Wirtschaftskrise
Arbeitsplatzgewinne nach einer Wirtschaftskrise

Seine jüngsten Forschungen haben Clayton Christensens Fokus auf Wirtschaftskrisen und Arbeitsplatzverluste gebracht. Dabei studierte er die zehn vergangenen Wirtschaftskrisen beginnend beim Jahr 1948 bis zur letzten 2008 und wie lange es dauert bis die Wirtschaftskennzahlen und Beschäftigtenzahlen wieder auf dem Niveau vor der Krise sind. Die Arbeitsplatzverluste der sieben Wirtschaftskrisen von 1948 bis 1981 brauchten im Durchschnitt sechs Monate um wieder wett gemacht zu werden. Das heißt nach einem halben Jahr befanden sich die Beschäftigungszahlen wieder auf dem Niveau vor der Wirtschaftskrise.

Das änderte sich aber ab 1990. In dieser Wirtschaftskrise dauerte es 15 Monate um auf denselben Stand der Beschäftigung zurückzukehren. 2001 waren es dann schon 39 Monate. Und als er im Jahr 2013 den Vortrag hielt der im Video unten festgehalten ist, waren bereits fast 70 Monate seit dem Beginn der Wirtschaftskrise von 2008 vergangenen, ohne dass die Beschäftigtenzahlen den Vorkrisenstand erreicht hatten.

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Masterarbeit: Analyse des Venture Capital Einsatzes USA vs Deutschland

Anhand von 14 Interviews mit Experten, VCs und Journalisten zu Start-ups und Silicon Valley vergleicht Florian Fritzsche den Einsatz von Venturekapital für Start-ups in Deutschland und den USA.

Titel

Analyse des Venture Capital Einsatzes im Kontext der Start-up Finanzierung in Deutschland und den USA – eine Expertenbefragung im Silicon Valley

Autor

Florian Fritzsche, Lehrstuhl für Entrepreneurship am Institut für Füge- und Schweißtechnik, TU Braunschweig

Abstrakt

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