Wie Marihuana und gleichgeschlechtliche Ehe das Innovationswachstum fördern

Im letzten Team in dem ich zuletzt bei meinem ehemaligen Arbeitgeber SAP bis 2013 gearbeitet habe, hatten wir bei 13 Teammitgliedern 10 Nationalitäten und ebensoviele Sprachen. Was im ersten Moment wie eine Kakophonie an Charakteren und Ideen klingt, war genau so. Und extrem produktiv und innovativ.

Viel innovativer jedenfalls, als in anderen Gruppen, die rein aus Leuten aus demselben Land stammten. Auch wenn es wir manchmal mehr Zeit benötigten, um den richtigen Weg zu finden, die Ideen die solch ein diverses Team hervorbrachte waren viel weiter gestreut und die endgültige Lösung damit umso besser. Deshalb bin ich schon seit langem ein Verfechter von Diversität in Teams um Innovation und gute Zusammenarbeit zu fördern.

Besucher in Silicon Valley bemerken die Diversität bei den Treffen mit Unternehmensgründen, Risikokapitalgebern und Mitarbeitern. Und sie spiegelt sich in den Statistiken wider. Mehr als die Hälfte der Haushalte im Silicon Valley sprechen zuhause als primäre Sprache nicht Englisch.

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Wie schwer ist der Ochs?

Zugegeben, mit dieser Frage ist unsereins nicht sehr oft konfrontiert. Eher schon mit derjenigen, wie viele Kalorien das Schnitzel vor uns am Teller hat. Wen’s auch immer interessiert. Aber ich will mich hier nicht verlaufen, zurück zum Ochsen.

Lior Zoref demonstrierte auf einer TED-Konferenz wie wir das versammelte Wissen von Menschen dazu verwenden können, um diese Frage zu beantworten. Dem verblüfften Publikum präsentierte er einen Ochsen auf der Bühne und stellte genau diese Frage: „Wie schwer ist dieser Ochs?“ Und jeder im Publikum gab seine Schätzung ab. 140 Kilogramm war das niedrigste Gebot, 3.630 das höchste. Der Durchschnitt aus 500 Schätzungen lag bei 813 Kilogramm. Gerade mal 1,5 Kilo weniger als der wahre Wert.

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Warum Diversität wichtig für Innovation ist

Wenn du Leuten die Aufgabe stellst alternative Verwendungszwecke für einen alten Autoreifen oder einen Ziegelstein zu finden, werden sie mit einigen Ideen aufwarten. Aber wenn du ihnen vorher sagst, dass sie sich selbst als siebenjährige Kinder vorstellen sollen, dann sind die Vorschläge nicht nur kreativer, sondern sie kommen auch auf doppelt so vielen Ideen. Diese Studie verwendete Konditionierung um die Testpersonen kreativer zu machen.

Was sich änderte war, dass sie die Testpersonen in die Rolle von anderen hineindenken und eine andere Perspektive einbringen mussten. Homogenen Gruppen fehlen oft andere Perspektiven und sie haben eine beschränktere Anzahl an Lösungen. Das kann ein Vorteil sein, wenn man einen erprobten Weg gehen muss und inkrementelle Innovation gewünscht ist. Auch sind solche Gruppen schneller bei der Lösungsfindung und Ideen und Information verbreiten sich schneller. Ebenso tendieren diese Gruppen dazu harmonischer zu sein, weil dieselben Werte in diesen Gruppen verbreitet sind.

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