Wie hilfreich ist die Theorie der Disruptiven Innovation?

Die Theorie der disruptiven Innovation, die von Harvard-Professor Clayton Christensen entwickelt worden war und er in seinem Buch The Innovator’s Dilemma beschrieb, hat wie keine andere Einfluss auf das Verständnis von der Funktionsweise von Innovation. Wieso scheitern führende Unternehmen mit vorhersagbarer Regelmäßigkeit daran, disruptive Innovation vorherzusehen und zu treiben?

Kein Wunder, dass sie immer wieder Gegenstand von wissenschaftlichen Untersuchungen ist. Wie genau funktionieren solche Disruptionen und wie ist damit das Schicksal großer Unternehmen vorhersagbar? Haben sie wirklich keine Chance disruptive Innovation zu überleben?

Das MIT publizierte nun eine Studie, die näher auf Disruptionen aus verschiedenen Industrien einging, um quantitative Zahlen zu erhalten. Dabei wurde auf 77 Unternehmen eingegangen, die Christensen in seinen Werken beschrieb, und von denen ich hier bereits in separaten Beiträgen eingegangen bin.

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Amazon books: Die Evolution vom Online- zum Offline-Laden

Zuerst war die Website, doch nun kommen die Läden. Amazon hat sein erstes Buchgeschäft im Silicon Valley auf der Santana Row in San José eröffnet. Und das Konzept ähnelt einer Mischung aus Website mit Buchhandlung.

Zuerst mal gibt es viel weniger Leseangebot als man von üblichen Buchgeschäften gewohnt ist. Alle Bücher die käuflich erwerbbar sind, sind mit dem Cover voran zu sehen. Die Kategorien sind ein Gemisch aus üblichen, wie Sachbuch oder Kinderbücher von 4 bis 7 Jahren, aber die Auswahl nähert sich rasch der Website an. „Hoch bewertet mit 4,8 Sternen und mehr“ oder „Wenn dir das gefallen hat, dann…“. Auch eine Kategorie „Am häufigsten auf die Wunschliste gesetzt“ ist eine Kategorie.

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Grundeinkommen: Wir reden nur deshalb darüber, weil Männerjobs gefährdet sind

Das bedingungslose Grundeinkommen ist seit einiger Zeit in aller Munde und wird kontrovers diskutiert. „Wer soll das bezahlen?“ und „Damit wird nur die Faulheit der Menschen unterstützt!“ sind ein paar der Argumente dagegen. „Automatisierung wird Millionen Arbeitslose bringen, wir brauchen das Grundeinkommen!“ stehen auf der Fürseite.

Doch die Gründe für die Dringlichkeit und den Sinn der Diskussion sind tiefer gehend. Eine Studie der Oxford-Universität schätzt, dass 47 Prozent aller heutigen Jobs in den nächsten zwei Jahrzehnten durch Automatisierung und Künstliche Intelligenz ersetzt werden. Darunter befinden sich nicht nur sogenannte ‚blue collar‘-Jobs, also Arbeiterjobs wie Lastwagenfahrer, sondern neuartig auch viele ‚white collar‘-Jobs, also Arbeitsplätze die hohe Qualifikationen benötigen, wie Ärzte, Rechtsanwälte oder Softwareprogrammierer.

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