swissnex SF zieht auf den Pier 17

Die Schweizer Brückenorganisation swissnex San Francisco ist seit wenigen Tagen in einem neuen Gebäude, einer ehemaligen Lagerhalle am Pier 17 in San Francisco, gleich neben dem Kinder- und Touristenmagnet Exploratorium. Gleich nebenan im Vorderteil des langgestreckten Gebäudes befindet sich das ebenfalls neu eingezogene Schweizer Generalkonsulat.

Ich konnte einen ersten Besuch machen und wurde von der Niederösterreicherin Birgit Coleman empfangen, die mich herumführte. Noch ist alles recht chaotisch und nicht fertig eingerichtet, aber der großzügige und lichtdurchflutete Raum sieht sehr einladend aus. Mitten drinnen befinden sich zwei wie kleine Türmchen aussehende Konstrukte, die Besprechungsräume beherbergen und oben weitere Arbeitsplätze haben.  Neben den mit unbearbeiteten Pressspanplatten verkleideten Türmchen befinden sich Schreibtische, und dazwischen sogenannte Hot Desks, wo man einfach mal rein kann und sich einen Platz aussieht, wenn man die Schweizer Einrichtung besucht.

Die Art der Auslegung des Raums entspricht den in Co-Working- und Open-Innovation-Spaces üblichen, wo die Mitarbeiter nahe im Großraumbüro sitzen und interagieren können. Brauchen sie mehr Ruhe oder müssen telefonieren, dann können sie sich in Besprechungszimmer und Telefonzimmer zurückziehen. Die Zusammenarbeit in den offenen Räumlichkeiten erfordert eine andere Etikette und Disziplin als wir es von kleinen Büroräumen gewohnt sind. Lautes Sprechen ist nicht, und man achte genau ob ein Mitarbeiter vertieft in die Arbeit und somit ‚in der Zone‚ ist, oder einfach ansprechbar.

swissnex SF richtet sich an Schweizerische Unternehmen, Start-ups und Einrichtungen um ihnen beim Kontakt aufnehmen und Geschäft mit dem Silicon Valley zu helfen. Momentan ist auch eine Delegation eines großen Schweizer Lebensmittelkonzerns hier, der Start-ups besuchen und den Geist des Silicon Valley verstehen will. Die Gruppe genoss den Ausblick am Ende des Büros auf die San Francisco Bay. Heute arbeiten zirka 20 Mitarbeiter bei swissnex San Francisco, es sollen aber weiter 50 eingestellt und auf 70 aufgestockt werden.

Im großen Vorraum wird eine öffentlich zugänglich Galerie eingerichtet werden, hinter der sich ein Vortragsraum befindet. Der ganze Space ist sehr freundlich und ermutigt aufgrund seiner Rohheit dass man die Wände mit Zetteln und Post-its beklebt und schnell eine spontane Ideenrunde macht.

Unter den swissnex Angestellten und Delegationen befand sich auch Martin Rauchbauer, österreichischer Konsul und Technologie Attaché, der seit einer Woche hier ist und das Österreicherbüro Open-Austria in San Francisco leitet. Vorübergehend und bis eine dauerhafte Bleibe gefunden wurde genießt er nicht nur die Aussicht, sondern bereitet sich auf die Arbeit mit österreichischen Start-ups und Unternehmen vor. Da die Aufgaben von Open-Austria ähnlich sein werden wie die von swissnex ist es eine gute Idee einige Zeit dort zu verbringen.

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