Tesla Model X in Deutschland eingetroffen [VIDEO]

Es ist soweit, die ersten Model X sind in Deutschland bei den Teslahändlern eingetroffen und werden auch gleich getestet. Das im Video gezeigte Model ist ein Siebensitzer, kommt klarerweise mit dem Flügeltüren, Autopilot und allem Pi-Pa-Po. Aber seht Euch das Video doch selbst an.

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Testgelände für autonome Fahrzeuge [VIDEO]

Die Technologie-Website CNET hat in der jüngsten Folge Testgelände für die Entwicklung autonomer Fahrzeuge angeschaut. In dem fünfminütigen Segment werden dabei GoMentum Station (Concord, Kalifornien) und Mcity (Ann Arbour, Michigan) beschrieben, sowie ein zukünftiges Testgelände in der ehemaligen Bomberfabrik Willow Run (Ypsilanti, Michigan) erwähnt.

GoMentum Station ist ein früherer Nuklearbombenstützpunkt. Dieses Gelände weist ca. 32 Kilometer an Teststrecke auf, alles inklusive Autobahnen, Auffahrten, Eisenbahnkreuzungen und Gebäuden,  sowie all die Verwitterungserscheinungen die selbstfahrende Fahrzeuge herausfordern, weil beispielsweise Straßenmarkierungen schlecht sichtbar sind. Honda und Acura testen dort bereit, ein dutzend anderer Hersteller ist mit den Betreibern der Anlage in Verhandlung.

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Elon Musks Masterplan Teil 2 enthüllt

Heute hat Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk den zweiten Teil seines Masterplans enthüllt. Den ersten Teil hat er fast auf den Tag genau vor 10 Jahren veröffentlicht (2. August 2006). ich habe den gesamte zweiten Teil für Euch ins Deutsche übersetzt und er beinhaltet einige interessante Aspekte, inklusive wie eine Autofabrik der Zukunft und Bustransport aussehen soll, und wie man sein eigenes selbstfahrendes Auto zum Geld verdienen einsetzen wird können.

Hier aber meine vollständige Übersetzung ins Deutsche:

Der erste Teil meines Masterplans  den ich vor 10 Jahren geschrieben habe steht vor der Vollendung. Es war nicht so kompliziert und bestand aus folgendem:

  1. Produziere ein Auto in kleiner Serie, das notwendigerweise teuer sein müsste.
  2. Verwende das Geld um ein Fahrzeug zu einem niedrigeren Preis mit größerer Stückzahl zu bauen.
  3. Verwende diese Geld um ein erschwingliches Auto in hohen Stückzahlen zu produzieren. Und…
  4. Stelle Solarenergie bereit. Ohne Scherz, das steht wirklich seit 10 Jahren auf unserer Website.

Der Grund warum wir mit Schritt 1 beginnen mussten war, dass alles was ich mir leisten konnte mit dem Geld von Paypal. Ich dachte, dass unsere Chancen erfolgreich zu sein so niedrig wären, dass ich nicht das Geld von anderen riskieren wollte. Die Liste der erfolgreichen Autostart-ups ist kurz. Mit 2016 ist die Anzahl der amerikanischen Autounternehmen die nicht bankrott gingen auf zwei geschrumpft: Ford und Tesla. Ein Automobilunternehmen zu starten ist idiotisch und dann noch dazu ein Elektroautostart-up ist idiotisch zum Quadrat.

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Online-Ingenieursabschluss für selbstfahrende Fahrzeuge

Der ehemalige Google-Chef für selbstfahrende Fahrzeuge Sebastian Thrun bietet bald einen Onlinekurs an, der Teilnehmer zu einem Ingenieur für autonome Fahrzeuge ausbildet. Der Kurs wird folgendermaßen angepriesen:

Selbstfahrende Autos werden die Art wie wir leben revolutionieren. Es handelt sich um ein transformierende Technologie die die letzten Trends von Robotik, Maschinenlernen, Informatik und Maschinenbau miteinander verknüpft. In diesem Kurs wirst du das Handwerk und die Techniken kennenlernen, die von den Entwicklungsabteilungen von führenden Technologieunternehmen für die Entwicklung autonomer Fahrzeuge eingesetzt werden.

Vor einem Jahr habe ich bereits einen ersten Kurs von Sebastian Thrun absolviert, der an dasselbe Thema in einfacher Weise heranführte. Er ist es absolut wert gewesen, um die Technologie und die Algorithmen dahinter besser zu verstehen. Mehr dazu in meinem Artikel Selbstfahrende Autos selbst programmiert. Ergänzend zum Kurs wird auch einer für Maschinenlernen empfohlen.

Warum nun soll man sich für den Kurs interessieren?

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Deutsche Firmenkultur und Ethik am Beispiel Volkswagen

In einem vernichtenden Bericht unter dem Titel VW’s Plot to Cheat America Revealed (Enthüllt: Volkswagens Plan wie Amerika betrogen werden sollte) lässt MSN kein gutes Haar an der deutschen Autoschmiede. Und es handelt sich um keinen geheimen Plan der Amerikaner die armen Deutschen nieder zu machen und der heimischen Industrie zu dienen, zu eindeutig sind die offengelegten Volkswagen-Dokumente. Und sie zeugen von einem erschreckenden Bild der Kultur bei Volkswagen, wie MSN aus den vor dem New Yorker Gericht gebrachten Akten zitiert.

Über Jahre hinweg wurde bei den Emissionstests von Dieselmotoren nicht nur bei den Volkswagenmodellen, sondern auch bei Porsche und Audie geschummelt. So weit, dass die wahren Werte bei Stickoxiden vierzig(!) Mal so hoch waren wie erlaubt. Hier ein Auszug:

Das Management erwägte sehr genau welche Kosten auf Volkswagen zukommen würden, wenn sie dabei erwischt würden. Bei der Analyse früherer Fälle von Verstößen bei Umweltregulierungen bei Autoherstellen in den USA wurde vorhergesagt, dass mögliche Strafen ’nur ein geringes Kostenrisiko‘ darstellten. Sie führten die höchsten Strafen, die gegen Hyundai/Kia verhängt wurden, mit knappen 91 Dollar pro Auto an und fügten hinzu, dass Strafsummen in diesem Ausmaß nicht auch nur annähernd einen Einfluss auf den Aktienkurs eines globalen Unternehmens wie Volkswagen hätte. [..]

Im Verlauf von 10 Jahren entwickelte VW sechs Generationen von Schummelvorrichtungen. Diese Vorrichtung erkannte ob ein Abgastest stattfand oder nicht. Nur im Testfall wurden die Abgasreduktionsmaßnahmen vollständig eingeschaltet und zeigte damit viel weniger an Schadstoffemissionen an als im Normalbetrieb. Die Gerichtsakten listen auch auf wie weit Volkswagen ging , dass das Schummeln nicht aufgedeckt wurde. Selbst das Onboard Diagnose-System (OBD) der Autos war so programmiert, dass es vorsätzlich falsche Werte anzeigte.

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swissnex SF zieht auf den Pier 17

Die Schweizer Brückenorganisation swissnex San Francisco ist seit wenigen Tagen in einem neuen Gebäude, einer ehemaligen Lagerhalle am Pier 17 in San Francisco, gleich neben dem Kinder- und Touristenmagnet Exploratorium. Gleich nebenan im Vorderteil des langgestreckten Gebäudes befindet sich das ebenfalls neu eingezogene Schweizer Generalkonsulat.

Ich konnte einen ersten Besuch machen und wurde von der Niederösterreicherin Birgit Coleman empfangen, die mich herumführte. Noch ist alles recht chaotisch und nicht fertig eingerichtet, aber der großzügige und lichtdurchflutete Raum sieht sehr einladend aus. Mitten drinnen befinden sich zwei wie kleine Türmchen aussehende Konstrukte, die Besprechungsräume beherbergen und oben weitere Arbeitsplätze haben.  Neben den mit unbearbeiteten Pressspanplatten verkleideten Türmchen befinden sich Schreibtische, und dazwischen sogenannte Hot Desks, wo man einfach mal rein kann und sich einen Platz aussieht, wenn man die Schweizer Einrichtung besucht.

Die Art der Auslegung des Raums entspricht den in Co-Working- und Open-Innovation-Spaces üblichen, wo die Mitarbeiter nahe im Großraumbüro sitzen und interagieren können. Brauchen sie mehr Ruhe oder müssen telefonieren, dann können sie sich in Besprechungszimmer und Telefonzimmer zurückziehen. Die Zusammenarbeit in den offenen Räumlichkeiten erfordert eine andere Etikette und Disziplin als wir es von kleinen Büroräumen gewohnt sind. Lautes Sprechen ist nicht, und man achte genau ob ein Mitarbeiter vertieft in die Arbeit und somit ‚in der Zone‚ ist, oder einfach ansprechbar.

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Apple Maps Cars auf dem Highway 101

Apple hat sich für seinen Landkartendienst eine Flotte an Autos angeschafft, die die Straßen vermessen. Auf Apples Website finden sich Informationen wo und in welchem Zeitraum die Autos fahren. Dabei war ursprünglich gar nicht klar, wer hinter diesen Fahrzeugen mit den ungewöhnlichen Aufbauten steckt.

Heute auf der Fahrt von San Francisco zurück in die Bay Area am Highway 101 überholten mich gleich mehrere davon. Da Stoßverkehr war, konnte ich die Carpool-Lanes selbst nicht verwenden, aber nachdem mich das dritte Fahrzeug überholt hatte, hielt ich meine Kamera bereit. Zuerst dachte ich, es wäre ein selbstfahrendes Fahrzeug, weil die zylinderförmigen Objekte verdächtig nach einem Lidar-System aussahen. Wie man aber auf den Fotos erkennen kann prangt auf den Seitenwänden der Schriftzug Apple Maps und die URl maps.apple.com.

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Übersicht zu Elektrofahrzeugherstellern

Es ist momentan nicht leicht die Übersicht zu bewahren, wenn es darum geht den Anstrengungen hinter der Elektromobilität zu folgen. Während sich deutsche Hersteller zurückhalten geht man in anderen Ländern forscher ran. Die folgende Aufstellung ist eine Liste an Unternehmen, die daran arbeiten ein reines Elektrofahrzeug auf die Straße zu bringen. In der Liste sind diejenigen Unternehmen angeführt, die ein gesamtes Elektrofahrzeug bauen, und nicht nur einen Umbau von bestehenden Verbrennern vornehmen oder Teile bauen. Man beachte die Anzahl der Unternehmen aus China und den USA.

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NextEV eröffnet Niederlassung in Silicon Valley

Das chinesische Elektrofahrzeugstart-up NextEV eröffnet eine Niederlassung in San José in Kalifornien. Beim Pokémon Go-Spiel in meiner Nachbarschaft stieß ich zufállig auf das Bürogebäude, das gerade für den neuen Mieter hergerichtet wird. Über dem Eingang auf 3200 North First Street prangt bereits der Firmenschriftzug. Wie man auf meinem Schnappschuss sehen kann parkt vor dem Eingang auch ein Tesla Model X.

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Stanford Wachroboter verletzt Kind

Wer’s nicht wusste: das Stanford Shopping Center hat nicht nur einen, sondern gleich zwei Wachroboter die auf Streife gehen. Diese 140 Kilogramm schweren und wie eine überdimensionierte Zwergenmütze aussehenden Roboter patrouillieren seit einem halben Jahr im Einkaufszentrum. Aber keine Sorge: sie sind nicht bewaffnet und sie sind so langsam, dass sie mit einem Dieb nie Schritt halten könnten. Womit sie aber ausgestattet sind sind Kameras, die im Fall der Fälle an eine Zentrale Meldung von verdächtigen Verhaltensweisen geben können. Und damit können sie auch in Ecken fahren, die man nicht alle mit Überwachungskameras abdecken kann.

Eingebaut haben sie auch Sensoren, die Hindernisse erkennen. Kinder und Erwachsene finden ihren Gefallen daran, vor die Roboter zu treten und sie anzuhalten. Wer sich je in der Shopping Mall aufgehalten hat, kann sehen dass die Roboter nie alleine sind, sondern immer einen Schwarm an Interessierten um sich sammeln. Damit kommen sie eigentlich auch nie zum Herumfahren, weil wieder mal jemand ausprobieren will, ob der Wachroboter stehen bleibt.

Umso erstaunlicher ist deshalb die Meldung, dass ein sechzehn Monate alter Junge mit dem Kopf gegen den Roboter schlug und von ihm teilweise überfahren wurde. Der Mutter des Jungen zufolge blieben einige Schrammen am Bein und Tränen.

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