Best of Scheiße: Wie deutsche Hersteller und Politiker die Zukunft ihrer Autoindustrie zerstören

Ausgerechnet VW liefert die saubersten Diesel

Ein Jahr ist es nun her, dass Volkswagen zugeben musste, Betrugssoftware in Millionen an Dieselfahrzeuge eingebaut zu haben. In der Liste der Sünder tauchen immer mehr Hersteller auf, zuletzt musste der Audi-Entwicklungschef gehen, nachdem interne Emails den Betrug auch bei der VW-Tochter enthüllten.

Seit einem Jahr sollte es klar sein, dass die Zukunft des Dieselmotors ein Ende erreicht hat. Dass Diesel maßgeblich zu den Schadstoffproblemen von Städten beiträgt und obwohl das allen spätestens seit der Aufdeckung des Abgasskandals klar sein sollte, trotzdem nach wie vor subventioniert wird. Dass genau das Festhalten an einer Technologie am Ende ihres Lebenszyklus deutsche Hersteller zu Nachzüglern bei Elektromobilität macht. Nicht die deutschen Hersteller sind voran, sie sind hinten nach und müssen zusehen wie neue Unternehmen aus USA und China unter sich den Markt aufteilen. Selbst die Deutsche Post macht ihnen vor, wie man Elektroautos baut.

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Und trotzdem will man es in den Führungsetagen nicht kapieren und wahr haben. So postete Thomas Sedran, seines Zeichens Head of Corporate Strategy by Volkswagen, auf dem sozialen Netzwerk LinkedIn stolz einen Bericht des Handelsblatts mit der Schlagzeile „Ausgerechnet VW liefert die saubersten Diesel“ eine Rangliste von aktuell verkauften Dieselmodellen verschiedener Hersteller und wie hoch sie durchschnittlich die Stickoxid-Grenzwerte überschreiten.

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Google Auto in schweren Unfall verwickelt

(C) Ron van Zuylen

Eines von Googles selbstfahrenden Autoprototypen wurde diesen Freitag in einen schweren Unfall verwickelt. An der Kreuzung West El Camino Real aund Calderon Avenue in Mountain View in Kalifornien wurde das Fahrzeug von einem Transporter an der Beifahrertür beschädigt. Laut ersten Meldungen wurde niemand verletzt, beide Fahrzeuge mussten aber abgeschleppt werden.

Gemäß dem Unfallhergang liegt die Schuld beim von einem menschlichen Fahrer gelenkten Transporter, der das Rotlicht überfahren hat. Laut Google dauerte die Rotphase für den Gegenverkehr bereits sechs Sekunden lang, als der Transport das Rotlicht missachtete und in das auf der Kreuzung befindliche Google Fahrzeug krachte.

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Uber startet autonomen Fahrdienst in Pittsburgh [VIDEOS]

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Ab sofort fahren in der amerikanischen Stahlstadt Pittsburgh autonome Uber. Schon vor einigen Tagen waren die ersten der einhundert bestellten und mit Selbstfahrtechnologie ausgestatteten Volvo XC90 ausgeliefert worden, aber seit heute sind einige der autonomen Ford Fusion auf den Straßen Pittsburghs und können von Uber-Passagieren benutzt werden.

Zwar beschränkt sich die Gegend noch um das 31 Quadratkilometer große Stadtzentrum, dieses soll aber bald ausgedehnt werden, sobald von anderen Stadtteile hochpräzise Straßenkarten von Uber-Ingenieuren erstellt worden sind. Auch sitzen hinter dem Lenkrad nach wie vor Uber-Ingenieure, die im Notfall eingreifen sollen. Im Wesentlichen übernimmt das Fahrzeug aber selbständig die Steuerung. Vom Passagier kommt als Eingabe das gewünschte Ziel.

Uber veröffentlichte dazu ein Video das uns einen ersten Einblick gibt:

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Silicon Valleys Antikes Vibratormuseum

AntiqueVibratorMuseum01

In einem Hinterzimmer eines Sexartikelgeschäfts liegt auf der Polk-Street in San Francisco ein Schatz an merkwürdigen Maschinen. Nicht unweit vom österreichischen Wirtshaus Leopold’s liegt Good Vibrations, das Silicon-Valley-Bewohnern ein Inbegriff ist, besteht das Leben doch aus mehr als nur Technologie und dem Eine-Delle-ins-Universum-machen.

Das ausreichend beleuchtet Hinterzimmer offenbart ein Sammlung an Vibratoren aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die weniger jugendgefährdend ist als gedacht, sind doch die meisten der Exponate für weniger lusterregende Körperstellen gedacht. Vom Haarmassierer zur Rückenmassagegerät sieht das meiste ziemlich harmlos aus, wären da nicht die abenteuerlich zumutenden Apparaturen und Designs. Man fragt sich ob nicht alleine der Anblick der Geräte zur Verspannung führte und diese erst die Verspannung hervorriefen?

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Die selbstfahrenden Ubers sind hier

Autonomer Uber Volvo

Der letzte Führerscheinneuling kommt rascher als man denkt. Rief mein Beitrag auf TechCrunch (und hier auf Deutsch) vor zwei Monaten noch ungläubiges Staunen und Reaktionen wie „nicht solange ich lebe“ hervor – und das trotz all der angeführten Fakten die mir bei der Recherche zu meinem kommenden Buch Der letzte Führerscheinneuling untergekommen sind – so werden selbst diese Szenarien von der Wirklichkeit überholt und kommen schneller im Alltag an als erwartet.

In dieser Woche überschlugen sich nämlich die Ereignisse und Meldungen zu selbstfahrenden Fahrzeugen. Am Dienstag kündigte Ford-CEO Mark Fields bei einem Besuch in Palo Alto für 2021 selbstfahrende Autos an. Und nicht nur selbstfahrende Fahrzeuge. Als erster der großen OEMs sollen bei den Ford-Fahrzeugen keine Lenkräder und Pedale drin sein. Das ist eine radikale Ankündigung und unterscheidet sich von deutschen Herstellern, die zwar auch Selbstfahr-Initiativen haben, aber noch nicht vom Lenkrad los wollen.

Kaum war diese Meldung verdaut schlägt Uber mit gleich zwei Ankündigungen zu. Zuerst kündigt man die Akquisition des gerade erst aus dem Stealth-Mode gekommenen und auf selbstfahrende LKWs spezialisierten Google-Spinoff Ot.to an (hier ein Video eines Ot.to-LKWs in freier Wildbahn in Palo Alto). Die Otto-Technologie soll übernommen und integriert werden und der Ot.to-CEO die gesamte Selbstfahrinitiative bei Uber leiten. Der Kauf des gerade mal ein paar Monate alten Start-ups soll um kolportierte 680 Millionen Dollar vor sich gegangen sein. Bei weniger als 100 Mitarbeitern und einem bisher aus Eigenmitteln finanzierten Start-up bedeutet das 7,5 Millionen pro Kopf und Nase.

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Hey Roboter, schmeiß mal den Ziegel rüber [VIDEO]

Ziegelroboter

Einen meiner Studentenjobs verbrachte ich als Bauarbeiter an einem heißen Sommer mit jugoslawischen Immigranten in der Umgebung Wiens. die erste Woche konnte ich meine Finger nicht spüren, sie fühlten sich an a;s ob sie jemand lang gezogen hatte. Das Gewicht der Mauersteine, die schweren Scheibtruhen, die Spitzhacke auf den festen Boden machten mir mehr an geistiger denn an Muskelarbeit gewohnten Studenten zu schaffen. Zwar verdiente ich gut – der bestbezahlte Sommerjob den ich je hatte – aber ich war froh als es nach einem Monat zu Ende war.

Diese Bauarbeiterjobs an kleinen Baustellen sind sicherlich herausfordernder als auf Großbaustellen. Auf Großbaustellen dominieren Maschinen, Kräne und Fahrzeuge. Diese machen das ‚heavy lifting‘. Auf den kleine Baustellen wo das Eigenheim für das junge Paar hochgezogen wird dominieren reine Muskelkraft. Aber das ändert sich jetzt.

Ein Ziegelroboter verlegt in einer Stunde 1.000 Mauersteine. Und in einer Präzision die ihresgleichen sucht. Das australische Unternehmen Fastbrick Robotics verbrachte zehn Jahre an der Entwicklung der Maschine, die auf einem Lastwagen angebracht werden kann. Der Roboter legt und zerteilt Mauersteine je nach vorgegebenem Grundriss und Bauplan. Die Bauarbeiter müssen lediglich die Maschine platzieren und gelegentlich bei Fenstern und Türen die Querbalken auflegen.

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Künstliche Intelligenz oder Natürliche Dummheit? Was wird Europa wählen?

Thinker

Kein Tag vergeht, an dem nicht eine Meldung von der nächsten Akquisition, einer weiteren Zusammenarbeit zwischen Industrie und Universität, oder einem neuen Anwendungszweck von Künstlicher Intelligenz (KI) hereinkommt. KI-Meetups die ich im Silicon Valley besuche sind in der Regel gesteckt voll und das Interesse kommt aus allen Industrien.

Meldungen

Toyota investiert 22 Millionen Dollar in KI-Forschung mit der Universität von Michigan. Und das ist nur die letzte Zusammenarbeit mit einer Universität. Das Toyota Research Institut im Silicon Valley hat bereits mit Stanford und dem MIT ähnliche Forschungsprojekte laufen. Dabei soll unter anderem die Entwicklung von Robotersystemen, selbstfahrenden Fahrzeugen und Maschinenlernen vorangetrieben werden.

XPRIZE schreibt gemeinsam mit IBM einen KI-Wettbewerb aus, bei dem bis 2020 Teilnehmer die Ergebnisse vorlegen müssen. Eingereicht sollen praktische KI-Anwendungen werden. Die Gewinner erhalten bis zu 3 Millionen Dollar Preisgeld. Und es haben sich bereits 1.000 Personen angemeldet, obwohl der Wettbewerb erst im März 2017 startet.

Einen speziellen KI-Bereich stellen Chatbots dar. Alleine 2016 haben 15 Start-ups VC-Investitionen erhalten. Microsoft wiederum erlebte interessante Tage mit seinem Chatbot namens Tay. Das gewünschte automatische Lernen anhand von Tweets lief nicht ganz so ab wie es sich die Microsoftingenieure erwartet hatten.

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Under Armour: Von Sportkleidung zum Big-Data-Schwergewicht

Under Armor

Digitale Transformation bedeutet nicht dem Schwein Lippenstift auf den Rüssel zu malen, sondern erfordert eine eingehende Beschäftigung mit dem eigentlichen Zweck des eigenen Unternehmens. Tesla baut seine Autos mit dem digitalen Kern als Ausgangspunkt, und nicht als App die auf ein Auto draufgeklebt wird. Uber baute sein Geschäftsmodell von einer App ausgehend, und nicht als einen zusätzlichen Kanal um ein Taxi zu bestellen. So wie die Autobauer heute feststellen müssen, dass sie nicht im Geschäft sind um Autos zu bauen, sondern um eine Mobilitätslösung zu bieten – eine Lösung bei der das Auto ein Bestandteil unter mehreren sein kann – so erkennen auch andere Branchen wie sich ihr Geschäftsfeld ändert.

Genau diese Erkenntnis hatte Under Armour-Gründer Kevin Plank. Er hatte die Ahnung, dass sich irgendwie die Industrie änderte. Hinzu kam, dass Menschen mehr über den Zustand ihres Autos Bescheid wissen, als über ihren Körper. Doch was kann ein Sportbekleidungshersteller beitragen? Alles begann damit, dass Kevin Plank, selbst ein ehemaliger Footballspieler, sich darüber ärgerte, wie verschwitzt seine Kleidung beim Training war. Durch Zufall stieß er auf einen synthetischen Stoff, der sich nicht mit Schweiß voll saugte. Aus dem schneiderte die ersten Leibchen, verteilte sie zum Testen an seine Mannschaftskollegen – und der Rest ist Geschichte.

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Tesla Model S Autopilot und Automatisches Einparken [VIDEO]

Tesla Battery Frame & Electric Motors

Viel wurde in den letzten Wochen über den Tesla Autopiloten geschrieben und fabuliert. Ein tödlicher Unfall mit einem Model S hat die Befürchtungen vor der angeblichen Gefahr solcher Systeme für die Skeptiker bestätigt. Nur ist nicht alles so wie es scheint und während der Unfallhergang vor allem Schuld auf den LKW-Fahrer schiebt übersieht man leicht wie viele Unfälle ein solches Fahrassistenzsystem verhindert hat. Die sind eben wenig spektakulär und darüber wird nicht berichtet.

Ich habe nun selbst ein Tesla Model S mit einem Autopiloten getestet. Dabei wird ganz klar, wie er funktioniert und unter welchen Umständen er zu verwenden ist. Zuerst mal ist er nur für die Fahrt auf der Autobahn zugelassen. Der Autopilot kann keine Verkehrsschilder oder Ampeln erkennen. Er folgt den Fahrbahnmarkierungen und erkennt andere Fahrzeuge. In den Einstellungen kann man festlegen, wie viel Fahrzeuglängen man Abstand vom Vordermann haben möchte. In unserem Fall hatten wir den auf sieben Fahrzeuglängen gesetzt um ganz sicher zu gehen, die Standardeinstellung ist vier Längen. Ist der Abstand zu lange, dann drängen sich üblicherweise überholende Fahrzeuge dazwischen und der Autopilot vergrößert den Abstand wieder automatisch. Der Autopilot erkennt auch ob es sich bei den Fahrzeugen herum um einen Lastwagen oder einen PKW handelt und zeigt das am Dashboard an.

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Apple Campus August Flyover [VIDEO]

Apple Campus August 2016

Apple baut fleißig an seinem neuen Hauptquartier in Cupertino. Das massive UFO hat bereits ein Dach (das mit Solarzellen ausgestattet wird) und die Dimensionen sind gewaltig. 13.000 Mitarbeiter sollen einziehen Auch die Kosten: kolportierte 5 Miliarden Dollar kostet der Neubau, und Apple kann sich das leisten: Im Juni betrugen Apples Cashreserven 203(!) Milliarden Dollar

Über 9.000 Quadratmeter hat  alleine das Fitnesscenter, 28.000 qm wird das Forschungszentrum haben, und 7.000 Bäume werden den Campus umgeben. Anfang 2017 soll das Gebäude bezugsfertig sein. Genug geredet, hier unten ist das Video.

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