Wie designt man liebenswerte Roboter?

Die Roboterethikerin Kate Darling vom MIT schildert in einem TED Talk wie sie einem Freund einen kleinen Dinosaurierroboter vorführt. Dieser kleine Roboter namens Pleo hatte einige Sensoren und Motoren eingebaut, er konnte herumlaufen und den Kopf bewegen, aber auch feststellen, ob er aufrecht stand oder lag. Wenn er lag oder nach unten hing, würde er zu weinen anfangen. Darlings Freund untersuchte den Roboter und hielt ihn dabei verkehrt herum, was dazu führte, dass der Roboter weinte. Darling fühlte sich dabei so unangenehm, dass sie ihrem Freund den Roboter wieder abnahm.

Pleo Spielzeugroboter

Ihre Reaktion darauf, dieses Mitleid mit dem Dinosaurierroboter, der letztendlich ja nichts Weiteres als ein Spielzeug war, erstaunte sie selbst, und sie stellte sich die Frage, warum wir emotionale Verbindungen mit Maschinen aufbauen.

Darlings Reaktion war nicht ungewöhnlich, sie passiert auch anderen. In P. W. Singers Buch ‚Wired for War‘ sprechen amerikanische Soldaten vom ‚Robohospital‘ und nicht von der ‚Joint Robotics Repair Facility‘, wo sie ihre Drohnen und Entminungsroboter zur Reparatur schicken. Dieselben Soldaten geben ihren Robotern ‚Begräbnisse mit allen militärischen Ehren. Und nicht zuletzt lernten wir bereits von den umgeschmissenen Kiwibots, die von Passanten sogleich wieder aufgestellt werden, weil sie so ‚traurig‘ aussahen. Das alles zeigt uns, dass wir Menschen sehr rasch bereit sind, solch emotionale Verbindungen aufzubauen. Alles was sich bewegt und wie Leben aussieht, kann unser Mitgefühl erwecken.

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OceanOne Tauchroboter Demo in Stanford

Roboter tauchen in jeden Aspekt des Lebens ein und ersetzen Menschen. Wörtlich. Heute besuchten wir das Stanford Artificial Intelligence Lab und sahen eine Demonstration eines Tauchroboters, der zum Einsatz unter Wasser entwickelt wurde. Er soll bei der archäologischen und wissenschaftlichen Forschung helfen, aber auch bei der Wartung von Unterwasserinfrastruktur, wie beispielsweise Ölleitungen oder Unterseekabeln.

Gerald Brantner, Wiener Doktoratsstudent, der seit Anfang an bei der Entwicklung federführend ist, führte uns durch das Lab. Der Tauchroboter ist 180 Kilogramm schwer, und sowohl die Software der Simulation und Steuerung, als auch die Software auf dem Roboter kommt von ihm und studentischen Helfern. Weiterlesen OceanOne Tauchroboter Demo in Stanford

“Sie sind arbeitswillig, aber es wird einfach keine Arbeit geben”

Google, Facebook, Smartphone, Computer, Kickstarter. Das Silicon Valley ist zuverlässig darin, uns neue Technologien zu geben, ohne die wir uns das Leben wenig später kaum mehr vorstellen können. Hard- und Software, die in dieser innovativsten Region konzipiert wurden, bestimmen wie wir kommunizieren, einkaufen, Informationen abrufen und konsumieren . Das Silicon Valley schuf ganze Industrien. Und die machten neue Berufsbilder erforderlich. Gleichzeitig aber nimmt das Silicon Valley. Nicht nur unser Geld, sondern auch Arbeitsplätze. Technologische Änderungen führen immer zu Änderungen am Arbeitsmarkt. Uber bedroht Taxifahrer, Airbnb die Tourismusbranche, Kickstarter, Square und Bitcoin die Finanzdienstleister. Klar, solche Änderungen hat es immer gegeben.

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Hey Roboter, schmeiß mal den Ziegel rüber [VIDEO]

Einen meiner Studentenjobs verbrachte ich als Bauarbeiter an einem heißen Sommer mit jugoslawischen Immigranten in der Umgebung Wiens. die erste Woche konnte ich meine Finger nicht spüren, sie fühlten sich an a;s ob sie jemand lang gezogen hatte. Das Gewicht der Mauersteine, die schweren Scheibtruhen, die Spitzhacke auf den festen Boden machten mir mehr an geistiger denn an Muskelarbeit gewohnten Studenten zu schaffen. Zwar verdiente ich gut – der bestbezahlte Sommerjob den ich je hatte – aber ich war froh als es nach einem Monat zu Ende war.

Diese Bauarbeiterjobs an kleinen Baustellen sind sicherlich herausfordernder als auf Großbaustellen. Auf Großbaustellen dominieren Maschinen, Kräne und Fahrzeuge. Diese machen das ‚heavy lifting‘. Auf den kleine Baustellen wo das Eigenheim für das junge Paar hochgezogen wird dominieren reine Muskelkraft. Aber das ändert sich jetzt.

Ein Ziegelroboter verlegt in einer Stunde 1.000 Mauersteine. Und in einer Präzision die ihresgleichen sucht. Das australische Unternehmen Fastbrick Robotics verbrachte zehn Jahre an der Entwicklung der Maschine, die auf einem Lastwagen angebracht werden kann. Der Roboter legt und zerteilt Mauersteine je nach vorgegebenem Grundriss und Bauplan. Die Bauarbeiter müssen lediglich die Maschine platzieren und gelegentlich bei Fenstern und Türen die Querbalken auflegen.

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Stanford Wachroboter verletzt Kind

Wer’s nicht wusste: das Stanford Shopping Center hat nicht nur einen, sondern gleich zwei Wachroboter die auf Streife gehen. Diese 140 Kilogramm schweren und wie eine überdimensionierte Zwergenmütze aussehenden Roboter patrouillieren seit einem halben Jahr im Einkaufszentrum. Aber keine Sorge: sie sind nicht bewaffnet und sie sind so langsam, dass sie mit einem Dieb nie Schritt halten könnten. Womit sie aber ausgestattet sind sind Kameras, die im Fall der Fälle an eine Zentrale Meldung von verdächtigen Verhaltensweisen geben können. Und damit können sie auch in Ecken fahren, die man nicht alle mit Überwachungskameras abdecken kann.

Eingebaut haben sie auch Sensoren, die Hindernisse erkennen. Kinder und Erwachsene finden ihren Gefallen daran, vor die Roboter zu treten und sie anzuhalten. Wer sich je in der Shopping Mall aufgehalten hat, kann sehen dass die Roboter nie alleine sind, sondern immer einen Schwarm an Interessierten um sich sammeln. Damit kommen sie eigentlich auch nie zum Herumfahren, weil wieder mal jemand ausprobieren will, ob der Wachroboter stehen bleibt.

Umso erstaunlicher ist deshalb die Meldung, dass ein sechzehn Monate alter Junge mit dem Kopf gegen den Roboter schlug und von ihm teilweise überfahren wurde. Der Mutter des Jungen zufolge blieben einige Schrammen am Bein und Tränen.

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